Aktuelles

Reverse-Charge-Verfahren nach UStG:
Reverse-Charge-Verfahren nach UStG:
Bei bestimmten grenzüberschreitenden Geschäften geht die Umsatzsteuerschuld vom Leistungserbringer auf den Leistungsempfänger über. Die Rechnung wird ohne deutsche Umsatzsteuer ausgestellt; der Leistungsempfänger hat die Steuer nach den gesetzlichen Vorgaben selbst anzumelden und abzuführen.
Wichtig: Maßgeblich sind die steuerlichen Voraussetzungen und die Unternehmereigenschaft der Beteiligten. Eine ausländische Staatsangehörigkeit oder ein ausländischer Pass allein reichen für die Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens nicht aus.
Hinweis: Ob die Voraussetzungen für das Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG tatsächlich vorliegen, sollte vor Vertragsabschluss steuerlich geprüft werden. Eine fehlerhafte Anwendung kann dazu führen, dass die Umsatzsteuer nachträglich vom Verkäufer geschuldet wird.
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine steuerliche, rechtliche oder sonstige Beratung dar. Für die Beurteilung des Einzelfalls sollte stets ein Steuerberater oder fachkundiger Berater hinzugezogen werden.

Förderprogramme für Bestand und Sanierung 2026:
Förderprogramme für Bestand und Sanierung 2026:
Förderprogramme für Bestand und Sanierung 2026
Eigentümer profitieren auch 2026 von attraktiven Fördermöglichkeiten für die Modernisierung und energetische Sanierung von Bestandsimmobilien. Gefördert werden unter anderem Heizungsmodernisierungen, Dämmmaßnahmen, Fenstererneuerungen sowie umfassende Effizienzsanierungen. Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen von KfW und BAFA können die Investitionskosten deutlich reduzieren und langfristig den Immobilienwert steigern.
• Zuschüsse für energetische Sanierungen
• Förderungen für Wärmepumpen und Heizungsmodernisierung
• Zinsgünstige KfW-Darlehen
• Wertsteigerung durch bessere Energieeffizienz
• Reduzierung der laufenden Energiekosten
• Attraktivere Vermarktung beim Verkauf oder bei Vermietung

Energieeffizienz bleibt weiterhin Thema. Wie Sie sich vorbereiten können:
Energieeffizienz bleibt weiterhin Thema. Wie Sie sich vorbereiten können:
Energetische Faktoren beim Immobilienverkauf 2026
Die Energieeffizienz einer Immobilie spielt bei Kaufentscheidungen eine immer größere Rolle. Käufer achten verstärkt auf zukünftige Investitionen, Betriebskosten und gesetzliche Anforderungen.
• Energieeffizienzklasse (A bis H) beeinflusst den Kaufpreis unmittelbar
• Moderne Heizungsanlagen steigern die Attraktivität der Immobilie
• Gute Dämmung reduziert Energiekosten und erhöht die Nachfrage
• Neue Fenster und energetische Modernisierungen wirken wertsteigernd
• Hohe Verbrauchswerte führen häufig zu Preisabschlägen
• Käufer kalkulieren mögliche Sanierungskosten zunehmend in ihre Angebote ein
• Ein guter Energieausweis verbessert die Vermarktungschancen deutlich
• Förderfähige Sanierungsmaßnahmen können ein zusätzliches Verkaufsargument sein
• Nachhaltige Immobilien erzielen häufig kürzere Vermarktungszeiten
• Transparente Angaben zu bereits erfolgten Modernisierungen schaffen Vertrauen
Fazit:
Neben Lage und Zustand gehört die Energieeffizienz inzwischen zu den wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Bereits durchgeführte energetische Maßnahmen können sich unmittelbar positiv auf Preis und Vermarktungsdauer auswirken.

Preise für Anwohnerparken in bestimmten Gebieten in Hamburg steigen weiter.
Preise für Anwohnerparken in bestimmten Gebieten in Hamburg steigen weiter.
Anwohnerparken in Hamburg wird teurer
In vielen dicht besiedelten Stadtteilen Hamburgs wurden die Gebühren für das Bewohnerparken in den vergangenen Jahren schrittweise angehoben. Hintergrund sind steigender Parkdruck, höhere Verwaltungskosten sowie verkehrspolitische Maßnahmen zur Steuerung des öffentlichen Raums.
• Bewohnerparkausweis aktuell: 65 Euro jährlich bei Online-Beantragung
• Beantragung vor Ort bislang: 70 Euro jährlich
• Neue Gebühren 2026: 70 Euro online, 90 Euro vor Ort
• Besucherparkausweise steigen ebenfalls je nach Zone auf bis zu 4 Euro pro Tag
• Die Umstellung erfolgt schrittweise seit dem Senatsbeschluss im Mai 2026
• Besonders betroffen sind innenstadtnahe und stark nachgefragte Wohnquartiere
• Ziel ist eine bessere Steuerung des knappen Parkraums in Wohngebieten
• Die Stadt verweist auf gestiegene Kosten und den hohen Parkdruck in vielen Quartieren
• Hamburg zählt bereits heute zu den Städten mit vergleichsweise hohen Gebühren für Bewohnerparkausweise
Fazit:
Das Anwohnerparken wird in Hamburg zunehmend als begrenzte und kostenpflichtige Ressource betrachtet. Gerade in dicht bebauten Wohnquartieren müssen Anwohner künftig mit weiter steigenden Gebühren und einer stärkeren Regulierung des Parkraums rechnen.

Neues zum Zinsniveau / Entwicklung
Neues zum Zinsniveau / Entwicklung
Zinsniveau 2026 – Entwicklung am Immobilienmarkt
Nach den deutlichen Zinsanstiegen der vergangenen Jahre hat sich das Finanzierungsumfeld 2026 spürbar stabilisiert. Viele Marktteilnehmer rechnen aktuell eher mit einer Seitwärtsbewegung oder moderaten Zinssenkungen als mit erneuten starken Anstiegen.
• Bauzinsen haben sich auf einem deutlich höheren Niveau als vor 2022 eingependelt
• Die Finanzierungskosten sind für Käufer wieder besser kalkulierbar
• Sinkende Inflationsraten unterstützen die Hoffnung auf weitere Zinserleichterungen
• Banken zeigen sich bei bonitätsstarken Käufern wieder finanzierungsfreudiger
• Die Nachfrage nach Wohneigentum nimmt vielerorts wieder zu
• Eigentümer profitieren von einer größeren Zahl finanzierbarer Kaufinteressenten
• Extreme Zinssprünge werden derzeit von den meisten Marktbeobachtern nicht erwartet
• Gute Immobilien in attraktiven Lagen verzeichnen wieder steigendes Käuferinteresse
• Der Markt entwickelt sich zunehmend von einer Käufer- zu einer ausgeglicheneren Verhandlungssituation
• Finanzierung und Energieeffizienz bleiben die wichtigsten Entscheidungskriterien vieler Erwerber
Fazit:
Die Zinslandschaft hat sich 2026 deutlich beruhigt. Für Käufer und Verkäufer sorgt die höhere Planungssicherheit für mehr Marktaktivität und bessere Rahmenbedingungen bei Immobilientransaktionen.

Übersicht der Kaufnebenkosten in Hamburg (Stand 2026)
Übersicht der Kaufnebenkosten in Hamburg (Stand 2026)
Die Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb in Hamburg liegen aktuell – je nach Vertragsgestaltung und Finanzierung – häufig bei rund 10 bis 13 % des Kaufpreises. Den größten Anteil bildet die Grunderwerbsteuer mit derzeit 5,5 %. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine hälftig geteilte Maklercourtage gemäß aktueller gesetzlicher Regelung bei Wohnimmobilien. Gewerbliche Transaktionen können hiervon abweichen.

Baulastenverzeichnis definiert: Nutzen, Information, Verfügbarkeit.
Baulastenverzeichnis definiert: Nutzen, Information, Verfügbarkeit.
Das Baulastenverzeichnis ist ein öffentlich geführtes Register der Bauaufsichtsbehörde. Dort werden Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers eingetragen, die zugunsten eines anderen Grundstücks oder im öffentlichen Interesse bestehen.
Typische Inhalte sind beispielsweise:
- Wegerechte oder Zufahrtsrechte
- Abstandsflächenübernahmen
- Stellplatznachweise
- Vereinigungsbaulasten mehrerer Flurstücke
Der Sinn des Baulastenverzeichnisses besteht darin, baurechtliche Verpflichtungen dauerhaft zu sichern und Transparenz bei Bebauung, Nutzung und Genehmigungen zu schaffen.
Da Baulasten erhebliche Auswirkungen auf die Nutzung oder Bebauung eines Grundstücks haben können, empfiehlt sich vor jedem Kauf oder Bauvorhaben eine Einsichtnahme in das Baulastenverzeichnis.

Wieder deutlich mehr Vertrauen in die Immobilienwirtschaft
Wieder deutlich mehr Vertrauen in die Immobilienwirtschaft
Der IVD stellt in seiner aktuellen Marktanalyse eine Belebung der Immobilienmärkte fest: Im ersten Quartal 2025 stieg das bundesweite Transaktionsvolumen gegenüber dem Vorquartal um 12,1?Prozent auf 70,2 Milliarden Euro. Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort, der bereits seit Mitte 2024 zu beobachten ist (vgl. Grafik
„Die Investitionsbereitschaft wächst – das zeigt der bundesweite Aufwärtstrend, der in allen Bundesländern mehr oder weniger stark erkennbar ist“, sagt IVD-Präsident Dirk Wohltorf. „Begünstigt wird dieser Trend durch ein positives Marktumfeld: Die Baufinanzierungszinsen haben sich eingependelt, die Preise entwickeln sich stabil oder lediglich leicht steigend. Nach der starken Verunsicherung durch das so genannte Heizungsgesetz und dem damit einhergehenden Einbruch der Kaufbereitschaft, kehrt das Vertrauen an den Immobilienmärkten sukzessive zurück. Die deutlich steigenden Immobilienumsätze sind der Beweis dafür, dass Privatpersonen den Kauf von Häusern und Wohnungen für attraktiv halten – ob als Eigenheim oder zur Altersvorsorge als Kapitalanlage. 67 Prozent der Mieter wünschen sich eine eigene Immobilie, wie die im Februar vorgestellte repräsentative Forsa-Umfrage zeigt.“
Quelle: IVD Nord

Union und SPD haben sich auf erste Punkte zu den Themen: Heizungsgesetz, Wohnungsbau, Förderprogrammen und Mietpreisbremse – geeinigt
Union und SPD haben sich auf erste Punkte zu den Themen: Heizungsgesetz, Wohnungsbau, Förderprogrammen und Mietpreisbremse – geeinigt
Die ersten Einigungen der designierten Regierung aus CDU/CSU und SPD sickern durch. Neben inhaltlichen Plänen zu Migration, Nahverkehr und Verteidigung gibt es auch beim Thema Bauen und Mieten einen Fahrplan. Der ist dringend nötig, denn der schwache Neubau bremst etliche Bauunternehmen aus und führt zu immer weiter steigenden Mieten. Das plant die designierte neue Bundesregierung, um die Misere abzumildern: bereits in den ersten 100 Tagen will die Koalition das Baugesetzbuch ändern und den „Wohnungsbau-Turbo“ einschalten. Die Ampel-Regierung hatte das bis zuletzt nicht geschafft. Demnach sollen in Gebieten mit großem Wohnungsmangel schneller Neubauten geplant und gebaut werden können. So soll besonders das Nachverdichten einfacher werden: das Aufstocken von Gebäuden, das Schließen von Baulücken und das Bebauen von Brachflächen soll damit einfacher werden. In einem nächsten Schritt wollen Union und SPD auch den Bauprozess beschleunigen.

Weichenstellung der Bundesregierung im Koalitionsvertrag für die Immobilienwirtschaft
Weichenstellung der Bundesregierung im Koalitionsvertrag für die Immobilienwirtschaft
1. Die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD hat mit ihrem Koalitionsvertrag 2025 die Weichen für den Immobilienmarkt neu gestellt. Im Fokus stehen bezahlbarer Wohnraum, beschleunigte Bauverfahren und gezielte Fördermaßnahmen für Eigentümer und Käufer.
Bereits in den ersten 100 Tagen soll ein s. g. „Wohnungsbau-Turbo“ gestartet werden: Durch die Entbürokratisierung von Genehmigungsverfahren und die Modernisierung des Baugesetzbuchs sollen Planungsprozesse deutlich verschlankt werden.
Für Kaufinteressenten gibt es positive Signale: Die „Starthilfe Wohneigentum“ bündelt steuerliche Erleichterungen, Förderdarlehen und staatliche Bürgschaften. Besonders junge Familien profitieren von geplanten Freibeträgen bei der Grunderwerbsteuer und Tilgungszuschüssen. Die KfW-Förderung wird neu strukturiert und soll nachhaltiges Bauen und Sanieren attraktiver machen.
Auch Mieter werden geschützt: Mietpreisbremse und Milieuschutz werden verlängert, Umwandlungsschutz bleibt bestehen. Die genauen Details vieler Maßnahmen sind allerdings noch offen und werden im Laufe des Jahres erwartet.
Noch offen sind Details zur konkreten Ausgestaltung vieler Maßnahmen – insbesondere, wie die angekündigten steuerlichen Vorteile und Fördermittel in der Praxis umgesetzt werden. Hier rechnen wir im Laufe des Jahres mit weiteren Gesetzesentwürfen.

10 Jahre
Die HVDD Immobilien GmbH ist am 22.2.2022 10 Jahre tätig. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und die spannenden Projekte.

Erhöhung des Grunderwerbssteuer-Satzes in der Hansestadt Hamburg ab 1.1.23
Die Hansestadt Hamburg hat den Grunderwerbssteuersatz von 4,5 auf 5,5 Prozent angehoben. Dies gilt für Kaufverträge nach dem 31.12.2022, also zum 1.1.23.
Parallel sollen junge Familien, Sozialwohnungen und Erbbaurechtsflächen von einer auf 3,5 Prozent gesenkten Grunderwerbsteuer profitieren – sofern bis dahin im Bund die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden. Wir halten Sie gerne informiert.

Neuer Webauftritt
Um den Besuchern unserer Website einen einfachen, schnellen und übersichtlichen Blick auf unsere Angebote bzw. Leistungen zu ermöglichen, haben wir uns im Juni 2020 von unserer alten Website verabschiedet und sind mit einer Neugestaltung wieder an den Start gegangen.
Juni 2020

HVDD Immobilien ist BELLEVUE BEST PROPERTY AGENT 2020
Unser Unternehmen wurde erneut mit dem Qualitätsiegel BELLEVUE BEST PROPERTY AGENTS auch für das Jahr 2020 ausgezeichnet.
Wir freuen uns sehr, dass wir so im Kreis der von der BELLEVUE ausgezeichneten weltweit besten Immobilienmakler verbleiben dürfen. Die BELLEVUE ist Europas größtes Immobilienmagazin.
Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr unser kundenorientiertes Handeln im Sinne Ihrer Immobilienwerte.

Neuregelung Baukindergeld – Deutlicher Anstieg
Das Baukindergeld macht den Erwerb von Wohneigentum deutlich attraktiver und erschwinglicher. Zum Beispiel erhöht sich die durschnittliche Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen mit der Förderung durch das Baukindergeld bei Familien mit einem Kind um rund 43%.
Dies entspricht in Zahlen in etwa: …einer Haushaltsbelastung von ca. 7,9% oder ca. Euro 270 / mtl.
Zum Vergleich bei Familien mit 2 Kindern steigt die Erschwinglichkeit sogar auf ca. 91%.
Quelle: IVD Erschwinglichkeitsindex 2019